News-Archiv

- Ein Herz für Tarzán (01/06/2017)
- Jack wird langsam ein Opa (29/04/2017)
- Eine Familie für Linda! (18/04/2017)
- Liebe Desirée (10/04/2017)
- Wahre Liebe sucht ein neues Zuhause (31/03/2017)
- Die liebe Perla (18/03/2017)
- Adoptanten-Ecke (12/11/2013)
- Juanito, der Hund der Woche! (12/11/2013)
- Hilfsprojekt Maria (13/10/2013)
- 10er Jahrestag!!! (19/05/2013)
- Ikki, Mònicas Freund :-) (12/04/2013)
- Naro, wir vergessen dich nicht! (03/04/2013)
- In Absurditätsland (11/03/2013)
- Frohe Weihnachten! (02/01/2013)
- SOS Katzen! (19/12/2012)
- Zusammen gegen Leishmaniose! (13/10/2012)
- Botschaft (11/09/2012)
- Post aus Deutschland! (02/07/2012)
- VORSICHT bei unangemeldeten Nachkontrollen (17/05/2012)
- NEMO IN DEUTSCHLAND! (07/05/2012)
- Vertrauen (05/03/2012)
- Salvada: Wenn die Angst Freude zum leben wird! (16/11/2011)
- Kitty, der Schatz der Woche! (13/09/2011)
- News von Pachá :-) (22/08/2011)
- Nina, Hündin der Woche! (03/08/2011)
- Robert, der Bruder von Nina IST RESERVIERT!!! (03/08/2011)
- PODENCOLIEBE (11/07/2011)
- KARMA SUCHT PATEN ! (20/06/2011)
- Copi, Hund der Woche! (06/06/2011)
- Helix: Hund der Woche (17/05/2011)
- Hunde der Woche: Jeffren und Adriano (09/05/2011)
- Die Katzenstation von Castellbisbal (01/05/2011)
- Frische Luft! (08/04/2011)
- Warum ein Tier aus Spanien (23/03/2011)
- Delfinmassaker in Japan (29/10/2009)
- Projekt "Los Guardianes - Die Wächter" abgeschlossen (26/09/2009)
- EU-Parlament verrät Tierschutz (07/05/2009)
- Petition gegen die Tötung von Galgos in der EU (25/02/2009)
- Hund vermisst - Was tun? (09/02/2009)
- Transportboxen dringend benötigt (29/12/2008)





Ein Herz für Tarzán

01/06/2017

Erinnert Ihr Euch noch, wo und wie unser armer Tarzán gelebt hat? Wenn nicht, hier (*) könnt Ihr es in unserem Tagebucheintrag nachlesen.

Seit damals verfolgen uns diese Bilder, und nun, knapp zwei Jahre später, befinden wir uns in einer Notsituation mit Tarzán, denn er wird älter, und das bei uns im Tierheim. Tarzáns Augen sind wieder sehr traurig, so als hätte er die Hoffnung verloren. Die Hoffnung auf eine eigene Familie. Liebevolle und verantwortungsbewusste Menschen, die ihn zu einem Familienmitglied machen und ihm ein schönes Hundeleben ermöglichen. Für uns ist es nur schwer zu ertragen, Tarzán so traurig und hoffnungslos zu sehen, wir fühlen uns schuldig wenn wir nicht viel Zeit mit ihm verbringen können, und das wir keine schönen Nachrichten für ihn haben.

Wir haben nur Positives über Tarzán zu berichten und wir sind uns sicher, dass diese traurige Seele heilen kann, wenn er sein eigenes Zuhause finden würde. Vergessen wir nicht, dass er viel vom Boxer in sich hat, und irgendwo muss sich noch in Tarzán die ewige Freude der Boxer verstecken.

Wir fühlen uns ohnmächtig und leiden mit ihm mit. Wir können keine besseren Fotos machen, keine besseren Videos aufnehmen, um Euch zu zeigen wie freundlich und gutmütig er ist, um Euch zu überzeugen dass auch er eine Familie sehr glücklich machen könnte.  

Wir wünschen ihm so sehr, dass sein (und unser) Traum noch in Erfüllung geht, bevor dieser gute und brave Kerl sich selbst aufgibt.

(*)salvemanimalsacatalunya.blogspot.com.es/2015/08/tarzan-der-sklave.html





Jack wird langsam ein Opa

29/04/2017

Die Zeit vergeht, die Welpen wachsen und die Senioren werden Opas und Omas… sowie unser Jack. Jack ist noch in top Form und hat noch einige sehr gute Jahre vor sich, weil er total fit ist. Aber uns tut es in der Seele weh daran zu denken, dass die Möglichkeit besteht, dass er diese Jahre hinter Gittern verbringen wird… nur eine Familie die ihn adoptiert, könnte ihm solch eine langweilige Existenz ersparen, und wir werden alles versuchen, dass auch er es schafft! 

Es ist doppelt schade dass er schon so lange bei uns ist, da Jack ein grossartiger, total unkomplizierter Hund ist. Er ist sehr nett, ganz lieb, ruhig, gehorsam und einfach ein Sonnenschein. Er durfte drei Wochen lang bei Lourdes, einer unserer Freiwilligen, in Pflege bleiben. Lourdes ist Polizistin. Leider wurde ihr Arbeitsplan geändert und sie muss nun regelmässig für 2 Tage pro Woche weg, und so musste sie Jack (mit Tränen in den Augen) zu uns zurück bringen. Lourdes hat uns nur Tolles von Jack berichtet. Sie hat ihn als eine grossartige Gesellschaft empfunden: Jack kann prima in einer Wohnung leben, und hat sich sehr schnell bei Lourdes eingelebt. Dazu ist er stubenrein und kann ohne Probleme einige Stunden alleine bleiben. Jack frisst gut, trinkt gut und fährt ruhig im Auto mit … alles sehr angenehm. Er ist wirklich total unkompliziert!  Und so können wir unseren Traumhund Jack einfach jedem empfehlen, der sich einen lieben und unkomplizierten Partner auf vier Pfoten, für ein harmonisches Leben wünscht. Es ist Jacks Traum und auch unserer. 

Sind SIE vielleicht gar nicht nur zufällig auf Jacks Vorstellung gelandet??? 





Eine Familie für Linda!

18/04/2017

Wir haben Linda schon gut zwei Jahre bei uns im Tierheim, und können nur Positives über sie berichten.

Linda hat sich toll bei uns entwickelt. Als sie zu uns kam war sie etwas zurückhaltend und unsicher, und heute strahlt sie, ist total lieb, anhänglich und super verträglich. Und egal, ob sie mit fremden oder bekannten Menschen zusammen ist, Linda geniesst einfach die Gesellschaft und ist immer dankbar für jede Streicheleinheit und jeden Spaziergang. Mit Linda spazierenzugehen ist übrigens sehr angenehm. Sie zieht nicht, ist sehr gehorsam und man kann sie auch mit einem anderen Hund gleichzeitig an die Leine nehmen. Ja, wir sind stolz auf unsere Linda. Aus ihr ist eine ausgeglichene Hundedame geworden ... sie ist sehr intelligent, und gehört zu den Hunden, die viel alleine mit ihrem Blick ausdrücken können. Linda ist immer gesund und fit gewesen. Nun würde sie gerne ein paar Kilo abnehmen, aber das würde sich schon von alleine erledigen, wenn sie nur eine eigene Familie findet, die sich artgerecht um sie kümmert. Was für ein schöner Traum ... wir hoffen sehr, das 2017 Lindas Jahr werden, und der Traum in Erfüllung gehen wird!  

 





Liebe Desirée

10/04/2017

Gerne möchten wir euch über die brave Desirée erzählen. Irgendwie sind die Monate und Jahre vergangen, und Desirée ist bei uns, im wahrsten Sinne des Wortes, immer mitgelaufen. Und plötzlich fragen wir uns: was haben wir für die nette Desi eigentlich getan? Und die bittere Wahrheit ist: nicht genug. Sie ist immer so brav und problemlos, ruhig und gesund, dass wir sie immer in der Hauptgruppe gehalten haben, und wir mussten nichts für sie tun. Nun möchten wir unbedingt und mit grosser Hoffnung über sie berichten. Unser Ziel ist klar ... wir möchten, dass diese geduldige und brave Hundedame eine schöne Zukunft findet.

Desirée hat sich in all diesen Jahre immer sehr gut benommen. Sie hat ein ruhiges, zurückhaltendes Wesen und ist schüchtern, aber sie geniesst unsere Streicheleinheiten und ehrlich gesagt, sind wir richtig stolz auf sie, denn obwohl wir fast nie individuell mit ihr gearbeitet haben, verhält sie sich so ruhig und brav. Für ihre Artgenossen ist sie die beste Freundin und Gefährtin, sie würde keiner Fliege etwas zu Leide tun.

Wenn wir Desi ansehen, kommen uns die Tränen, denn sie ist für uns der Spiegel unserer Ohnmacht ... sie ist das lebende Beispiel dafür, dass es einfach überall zu viele Hunde in der Vermittlung gibt. Und unsere Desi ist mit ihren geschnittenen Ohren einfach nicht süss genug. Traurig, aber wahr! Desiree ist fit und gesund und könnte noch ewig so bei uns im Tierheim warten bis ... ja, bis in die Ewigkeit wahrscheinlich. Aber das wollen wir nicht. Wir möchten unbedingt, dass diese liebe Hündin eine eigene Familie findet.

Wir haben die Hoffnung noch nicht verloren, und wir denken, dass irgendwo ihre Menschen sind ... wir müssen sie nur finden.

 

Wer hat ein Herz für unsere brave Desirée?





Wahre Liebe sucht ein neues Zuhause

31/03/2017

Die unzertrennlichen Beagles Dani und Diana Ihre Geschichte könnte in Hollywood erdacht worden sein. Es ist die romantische Geschichte zweier Beagles, die voneinander nicht lassen können und gemeinsam schlimmste Zeiten durchlebt haben.

Ihre Geschichte von Anfang an: 2012 wurden zwei junge Beagles in Castellbisbal auf der Straße gefunden. Wie so viele andere Hunde waren sie von ihren Besitzern einfach ausgesetzt und sich selbst überlassen worden. Niemand kann verstehen, warum. Die beiden hatten das Glück, in unser Tierheim gebracht zu werden, bevor sie auf der Straße angefahren und verletzt oder getötet wurden.

Wir gaben ihnen die Namen Dani und Diana.

Auch wenn sie gerettet waren, das Leben im Tierheim war hart für die beiden schüchternen und sensiblen Beagles. Der Trubel inmitten der anderen Hunde war ihnen zu viel. Sie zogen sich zurück und kuschelten sich in einer Ecke des Tierheimhauses zusammen. Sie brauchten nur sich.

Dann kam die scheinbar glückliche Wendung. Zwei Freiwillige wollten sich des unzertrennlichen Paares annehmen und Dani und Diana in Pflege nehmen. Wir haben gerne akzeptiert. Wir dachten, sie lernen in einer Familie mehr als bei uns und haben es besser als im Tierheim. Und so sind die beiden umgezogen.

Doch das war kein Happy End.

Wir wissen nicht warum es Dani und Diana in ihrem neuen Zuhause nicht gefallen hat. Eines Tages waren die Beagles bei einem Spaziergang nicht angeleint worden (obwohl wir die neuen Besitzer dazu verpflichtet hatten, die beiden Hunde immer mit Geschirr und Leine auszuführen). Dani und Diana sahen ihre Chance und nutzten sie. Sie machten sich gemeinsam aus dem Staub.

Vier lange Jahre haben wir nichts mehr von dem unzertrennlichen Pärchen gehört. Oft dachten wir an sie und hofften, dass die beiden intelligenten Beagles es schaffen würden zu überleben.  

Dann die rettende Nachricht im Juli 2016: zwei streunende Hunde im Industriegebiet von Abrera! Wir sind sofort ins Auto gesprungen und dorthin gefahren.

Es waren Dani und Diana! Was fúr ein Glück! Diana konnten wir schnell einfangen. Sie war in einem schrecklichen Zustand. Uns schossen sofort die Tränen in die Augen. Dianas Gesichtchen war kaum erkennbar. Als ich sie im Tierheim auf dem Untersuchungstisch hatte, wusste ich gar nicht, wo ich anfangen sollte. Wir haben sofort täglich das Glucantime gegen die Leishmaniose gespritzt und gehofft, dass sie wieder auf die Beine kommt.

Dani, dem es besser ging, ließ sich nicht einfangen. Er entwischte uns. Das machte uns große Sorgen.  Er war nun ganz allein. Er muss völlig verzweifelt gewesen sein, ohne seine treue Gefährtin an seiner Seite. Er suchte sie sicherlich überall. Wenn er das Industriegebiet verlassen würde, hätten wir keine Chance, ihn einzufangen. Uns war klar, dass er ohne Diana nicht überleben würde.

Die beiden waren zusammen wahre Überlebenskünstler. Vier lange Jahre hatten sie es geschafft, in dem Industriegebiet zu überleben, die heißen Sommer und kalten Winter zu überstehen. Tagsüber suchten sie sich etwas zu essen. Die klugen Hunde fanden schnell einen „Weg der Restaurants“, wo sie sich Essensreste besorgten. Manchmal wurden sie von Arbeitern gefüttert. Nachts kuschelten sie sich in ihrer Behausung aus Sperrmüll aneinander.

Jetzt war Dani allein. Wir kamen auf die Idee, seine Sehnsucht nach seiner Gefährtin zu nutzen, um ihn einzufangen. Wir stellten abends eine große Falle in der Nähe ihrer Behausung auf. So etwas hatten wir noch nie tun müssen. Diana setzten wir in die Falle. Wir drückten uns die Daumen, dass es klappt. Und tatsächlich, es funktionierte! Danis Sehnsucht nach Diana war größer als seine Freiheitsliebe, er ging zu ihr in den Käfig!

Wir brachten Dani und Diana ins Tierheim. Völlig erschöpft, aber glücklich schliefen sie sofort ein, als sie im Zwinger waren. 

Die Behandlung der beiden hat gut angeschlagen. Wie auf den Fotos zu sehen ist, geht es ihnen prima!  

Das Happy End der Geschichte steht noch aus. Wir suchen ein liebevolles Zuhause für das unzertrennliche Paar. Helfen können Sie auch durch eine Patenschaft.  

Möchten Sie die Geschichte zu Ende schreiben? Dann melden Sie sich.                          

                                                                                                                                                  Artikel von Dr. Daniela Rüther                       





Die liebe Perla

18/03/2017

Wir möchten wieder über Perla berichten. Sie hat bis jetzt kein Glück gehabt, was wir sehr schade finden, da sie eine Traumhündin ist. Sie sitzt immernoch bei uns im Tierheim, und wir sind der Meinung, sie ist zu toll und zu jung um ihr Leben hinter Gittern zu verbringen.

In diesen zwei Jahren bei uns hat Perla sich immer prima benommen. Sie ist immer gut gelaunt gewesen und ihre Einstellung ist immer positiv. Sie ist eine grosse Hündin mit einigen Kilos zuviel auf den Rippen, und am Anfang der Spaziergänge zieht sie vor lauter Freude, aber nach einer Weile lässt das nach und sie läuft bestens mit. Ansonsten ist die einfach ein echter Traum und das möchten wir unbedingt nochmal ganz deutlich sagen. Perla ist einer dieser Hunde, die eine gute Stimmung und Atmosphäre erschaffen. Sie mag die Gesellschaft von allen anderen Hunden, und das auch wenn diese sie vielleicht anbellen oder sich nervig verhalten. Sie ist eine friedvolle Hündin, und wir könnten Hunderte ihrer Art im Tierheim haben und es würde keinerlei Probleme geben, auch ohne Beobachtung. Dazu ist sie bis jetzt immer fit und gesund gewesen. Alles was sie an Medikamenten bekommen hat, sind die Entwurmungstabletten. Perla ist geduldig, sehr brav und total ausgeglichen. Sie hat sicher sehr viel von den Labradoren in sich. Man kann sie überall mit hinnehmen und sie wird sich immer gut benehmen und gehorsam sein.  Wir würden uns riesig freuen, wenn sich jemand in unsere Perla verliebt und ihr ein schönes Hundeleben bieten würden. Wir sind uns sicher, dass ihre Adoptanten es nicht bereuen werden! 

 

 

Zu Perlas Seite: www.tierrettung-in-katalonien.org/

 





Adoptanten-Ecke

12/11/2013

Adoptanten-Ecke (2007-2010)

 

  Informationen von Adoptanten für Adoptanten

Es ist nur allzu verständlich und auch durchaus erwünscht, dass man sich vor einer Tieradoption Gedanken darüber macht, welcher Hund bzw. welche Katze zu der eigenen Familie passt. Leider bleiben dabei meist die älteren, ängstlichen und kranken Tiere häufig auf der Strecke.

Wer könnte nun besser und glaubhafter beschreiben, wie das Leben mit genau solchen Hunden und Katzen funktioniert und inwieweit einzelne Charaktereigenschaften oder Krankheiten ein glückliches Zusammenleben beeinflussen, als die Adoptanten eben solcher Tiere?
 

Hunde-Omis & -Opis
Katzen-Omis & Opis
Leo Avatar Hündin Leo, 7 Jahre
Adam Avatar Emma, 10 Jahre & Adam, 7 Jahre
 

Parasitose bei Hunden
Parasitose bei Katzen
Pablo Avatar Emma, Adam, Pablo & Titus, LM
Tilo Rüde Tilo, Leishmaniose
Duc Rüde Duc, Leishmaniose
 

Handicap-Hunde
Handicap-Katzen
Aina Avatar Hündin Aina, 3-beinig
Biggy Avatar Hündin Biggy, Gelenkdeformation
Flas Avatar Rüde Cantinflas, Kniegelenke
 

Ängstliche Hunde
Ängstliche Katzen
Tati Avatar Hündin Tati, extreme Angst
Meggie Avatar Hündin Meggie, sehr ängstlich
 

Habt ihr einen Bericht für uns? Wir freuen uns darauf: infoattierrettung-katalonien.com.





Juanito, der Hund der Woche!

12/11/2013

Ich habe jetzt viel Lust über Juanito zu reden, weil er so ein besonderer Hund ist. 

Juanito ist ein hyper-intelligenter und lieber Rüde. Er ist ein Mischling und muss etwas vom Border Collie in sich haben. Vielleicht ist dieser Typus auch der Grund, dass er uns immer eine Freude machen möchte und immer sehr gehorsam ist. Juanito hat eine sehr interessante Persönlichkeit. Er ist aufmerksam, verhält sich im Zwinger ruhig und bellt nicht... er beobachtet nur. Er ist ausserdem sehr geduldig mit seiner Zwingerkollegin Sidra (hihihi!). Sie frisst immer vor ihm und er wartet geduldig. Wenn die beiden ein Ehepaar wären, dann wäre er natürlich der echte Gentleman.

Im Zwinger muss er es extrem langweilig finden. Er hat den ganzen Tag kaum Bewegung. Deswegen wiegt er gerade auch ein paar Kilos zu viel. Trotzdem erträgt er die Zwingeranlage, sitzt dort, wartet, ist immer geduldig und lässt nichts von sich hören. Er beobachtet wie wir uns durch die Gegend bewegen und wenn wir ihn ansprechen und ihm Aufmerksamkeit schenken, dann dreht er vor Freude und Glück beinahe durch! Er kommt zu uns, legt seine Vorderpfoten auf unsere Schultern und zeigt uns mit strahlenden Augen seine Dankbarkeit dafür, dass wir uns mit ihm beschäftigen. Bei uns kommen die Hunde aus den Zwingern zweimal am Tag kurz nach draussen. In diesen anderthalb Stunden können die Hunde sich ein bisschen frei bewegen. Wenn der Moment kommt um zurück in die Zwinger zu gehen, möchte Juanito komischerweise immer der Erste sein. Wir vermuten, dass er den Stress dieses Momentes nicht mag und möchte ihn sich ersparen. Er zeigt einen Grad von Intelligenz den wir wirklich toll finden.

Juanito war früher Leishmaniose positiv, hat aber nie Symptome gehabt. Nun ist er, nachdem wir ihn mit Alopurinoltabletten behandelt haben, vollkommen gesund. Unser Freund Juanito ist ein wirklich besonderer Hund. Er ist verträglich und liebt uns Menschen wahnsinnig und mit seinen Artgenossen versteht er sich prima. In den fast 2 Jahren im Tierheim hat er uns nie Probleme gemacht. Ausserdem finden wir Juanito sehr hübsch... er ist halt im Moment, wie gesagt, nur ein bisschen zu dick. Aber er ist ein wunderbarer Hund und es ist Zeit für ihn die Freiheit zu geniessen und zu erfahren, dass das Leben auch schön sein kann, denn hinter Gittern ist das nicht so einfach. Juanito würde bestimmt in jede Familie passen und jeder Mensch würde sich mit so einem tollen Gefährten mit Sicherheit prima fühlen.

 

 





Hilfsprojekt Maria

13/10/2013

Oktober 2013 salvemanimalsacatalunya.blogspot.com.es/2013/10/ende-vom-hilfsprojekt-maria.html

November 2012- Marias Mutter hat schon seit langem Alzheimer. Vor ein paar Wochen musste sie nun in ein auf diese Krankheit spezialisiertes Altersheim umziehen. Maria fühlt sich aus diesem Grund sehr schlecht, aber sie (die noch 4 Geschwister hat) hat sich die letzten 3 Jahre ganz alleine um ihre Mutter gekümmert, und mehr konnte Sie nicht tun. Maria wohnt immernoch in Barcelona und ihre drei eigenen Hunde und zwei Pflegehunde sind in ihrem Haus hier in Olesa de Montserrat untergebracht. Das Haus ist in einem schrecklichen Zustand ... wie auf den Fotos von früher. Aber nun ist alles sauberer, denn statt Edu wohnt dort seit Anfang des Sommers eine Frau. Diese Frau kümmert sich toll um die Hunde und hat selber drei wunderhübsche Dobermänner aus dem Tierschutz, aber laut Maria hat sie kein Geld und nun erpresst diese Frau Maria. Sie hat zu ihr gesagt, dass Maria ihr entweder 200 € monatlich geben muss oder sie würde aus dem Haus ausziehen, sodass Maria niemanden für die Hunde hätte und ausserdem würde sie schlecht über Maria reden, etc, etc, etc, ... Die ganze Geschichte ist nicht lustig. In der ökonomischen Krise unseres Landes kann Maria das Haus nicht verkaufen und ausserdem stehen 5 unschuldige Hunde mitten drin in diesem Dilemma. Ich habe Maria angeboten die 5 Hunde zu übernehmen, aber das möchte sie nicht. Sie meint die Hunde kennen das Haus und sollten nicht umziehen. Irgendwie macht da jemand einen grossen Fehler. Vielleicht bin ich es ja, denn wir stehen auch immer überall mittendrin ... vielleicht ist es Maria ... ich weiss es nicht! Wir hatten gedacht wenn Edu weg wäre würde alles besser gehen, aber dem ist leider nicht so!!! Edu war zwar faul, aber er hatte ein gutes Herz. Die Hunde haben sich zwar gelangweilt, aber es gab zumindest keinen extra Stress! Auf Spanisch sagt man "más vale malo conocido que bueno por conocer", was bedeutet: "Lieber etwas Schlechtes aber Bekanntes, als etwas Gutes das man noch nicht kennt". Wir wünschen Maria viel Glück und ganz besonders wünschen wir Max, Spike und den anderen, dass sie in der Zukunft einen schöneren Lebensweg gehen dürfen.

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April 2011 - In Maria’s Haus wohnen zur Zeit nur sechs Hunde. Drei von ihnen werden von uns vorgestellt: Colo, Max und Spike. Früher gab es dort bis zu 18 Hunde. Die Lage bei Maria gleicht der im letzten Jahr, nur zum Glück hat Sie jetzt weniger Hunde und zwar Dank Cornelia Baumgärtner von „Hundenothilfe vier Pfoten“, die ab und zu einen Hund von dort in Pflege nimmt und später vermittelt. Diese Hunde und wir sind Conny für ihre Hilfe unendlich dankbar ...
Die Hunde von Maria erleben nie etwas Neues. Nichts Schönes, keine Spaziergänge oder Aktivitäten ... Nichts. Ich weiss, dass sie zumindest in Sicherheit sind und ihnen niemad etwas tut, aber das Beste für sie wäre wenn sie umziehen dürften.
Maria hat inzwischen keine weiteren Hunde mehr übernommen und die Seniorin Donna ist im letzten Jahr gestorben.

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Februar 2010 - Anfang September 2009 hatte Maria einen Autounfall und weil die Reparatur so teuer gewesen wäre, entschied sie sich, zu warten, bis die Autoversicherung das Geld für die Reparatur schickt. Dies bedeutete, dass sie umziehen musste, denn hier - wo sie wohnt - gibt es keine Möglichkeit für sie, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrer Arbeit zu fahren. So ist sie übergangsweise zu ihrer Mutter, die unter Alzheimer leidet, nach Barcelona gezogen. Maria hat vier Geschwister, doch nur sie und ein jüngerer Bruder kümmern sich um ihre Mutter. Maria fährt jeden Morgen mit ihrer Mutter zu einem besonderen Zentrum für Alzheimer-Patienten, geht dann zur Arbeit, nach der Arbeit holt sie ihre Mama wieder ab und zusammen fahren sie zurück nach Hause ... Dort kümmert Maria sich die ganze Nacht um ihre Mutter. Bei ihnen in der Wohnung hat Maria nur unsere immundefiziente Katze Chenoa in Pflege, den Rest der Tiere sehen sie nur ein paar Tage im Monat, wenn alles klappt. Sie weiß nicht, wem sie ihre Mama an den Wochenenden anvertrauen könnte, um nach Hause zu fahren ...

Die Zeit verstreicht und Maria weiß nicht, wann sie wieder zurückziehen kann, wann sie wieder hier wohnen kann. Ihr Auto könnte inzwischen repariert werden, doch sie hat eine sehr komplizierte Familiensituation, die sie nicht lösen kann, denn sie möchte nicht, dass ihre Mutter für immer in einem Heim leben muss. Nur leider ist dies nicht mit ihrem Leben hier vereinbar.

Mittlerweile werden ihre Hunde, Pflegehunde und zwei immundefiziente Katzen von einem Freund von Maria gepflegt. Aber er sagte, er möchte auch nicht für immer so leben, er möchte auch umziehen. Na ja, er ist ein guter Mensch, aber möchte oder "kann" nicht arbeiten. Er könnte einen Gemüsegarten haben, er könnte den Zaun reparieren, er könnte das Haus in Ordnung halten: Doch auf dem Pati ist Pipi und trockener Kot, das Haus ist komplett kaputt und mir wurde der Zutritt nicht erlaubt, weil sie sich des Hauses wegen schämen.

Nun möchten wir versuchen, die Hunde, die dort wohnen, zu vermitteln. Der arme Max und sein Bruder Spike waren nur 2-3 Monate alt, als sie von Maria gerettet wurden. Heute sie sind 2 1/2 Jahre alt. Colo ist ein hübscher und sehr netter schwarzer Labbimix, der dicker und dicker wird. Koly ist eine ganz Hübsche, die wir zusammen bei einem zu oft betrunkenen Nachbarn abgeholt haben. Das sind ihre Pflegehunde. Sie hat momentan nur vier eigene Hunde. Die alte Linda und die Schäfimix-Dame Donna sollen hier ihre Zeit beenden, aber für ihre zwei kleinsten Rüden Spokey und Chispas gäbe es vielleicht noch eine Möglichkeit, ein besseres Leben zu finden. Diese zwei Hunde ... sie haben sieben und neun Jahre zu Maria gehört ...

Maria hat uns um nichts gebeten. Aber ich gehe oder fahre jeden Tag an ihrem Haus vorbei. Ich sehe die Hunde, ich versuche sie, nicht zu sehen ... aber dann höre ich sie und ich denke, es ist nicht fair, sie dort an diesem verdreckten Ort zu lassen. Maria erkennt, dass sie zu weit weg ging. Sie denkt, sie hat zu viele Hunde zu sich genommen, und nun befindet sie sich in einer komplizierten Lage und möchte das Beste für ihre Tiere. Und wenn das eine neue Familie bedeuten würde, wäre sie sehr dankbar.
 

 
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria

 

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Juni 2009 - Marias Situation sieht nicht viel besser aus, sie steht ökonomisch nach wie vor "auf Rot". Aber wir sind sehr froh, dass Sie wenigstens viel weniger Hunde zu versorgen hat als noch im letzten Jahr (sie hatte 18 Tiere). Und wir sind den Freunden und Organisationen sehr dankbar, die ihren Hunden ein Zuhause gegeben haben. Heute leben nur noch neun Hunde bei Maria, vier davon sind eigene Hunde. Marco ist zum Glück reserviert, es bleiben immer noch Max, Spike, Colo und Drako. Sie haben sich alle sehr positiv entwickelt. Maria werden wir auch in Zukunft immer wieder helfen, denn dank ihrer Unterstützung und dank der Firma Nestlé, die uns allen das Futter schenkt (in Castellbisbal gibt es eine Fabrik von Nestlé, von der wir jährlich viel Futter gespendet bekommen), schaffen wir es.

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Maria ist meine Nachbarin. Sie wohnt etwa 2 Minuten Fußweg von mir entfernt. Maria ist Psychologin, aber sie arbeitet an anderen Sachen und ungefähr 75% ihres Einkommens geht für das Haus drauf. Der Rest ist für sie, für ihre Hunde und für ihr Auto, das leider unbedingt gebraucht wird, wenn man hier leben möchte.

Maria wohnt alleine mit 11 Hunden und 2 Katzen, aber manchmal hat sie bis zu 18 Hunden gehabt und mehrere Katzen noch dazu. Alle sind ihre Kinder, die irgendwann auf der Straße gefunden oder über den Zaun ihres Hauses geworfen wurden. Ausgenutzte Hunde wie Berry, misshandelte Hunde wie Kirra, unerwünschte Welpen wie Max und Spike. Sie hat sie alle nach Hause geholt - mit gebrochenem Herz und mit der Hoffnung, dass sie etwas für sie tun kann. Da unser Amt und die Regierung nichts tun, sind es Menschen wie Maria die alles tun müssen. Und es sind die Menschen wie Maria, die später die Konsequenzen tragen müssen: Marias Haus hat keine Möbel mehr, die Türen sind fast alle von den Hunden zerfressen. Und sie muss auf ihrem Bett essen, da es keinen besseren Ort gibt, um in Ruhe essen zu können. Aber manchmal hat sie kein Geld und isst nur Orangen, isst nur, weil es auf der Arbeit Essen für die Angestellten gibt.

Ich sage oft zu Maria, sie kann so nicht weiter leben. Sie muss versuchen, die Tiere, die sie sieht, zu den Rathäusern zu bringen, wo sie sie findet. Aber all die Worte sind ihr egal, sie nimmt sie wieder nach Hause. Ab und zu fährt sie zu einem Nachbardorf, wo sie eine Katzenkolonie betreut. Dann sehe ich sie und und muss ihr in ihrer Lage helfen. Ich gehe jeden Tag vor Marias Tür und sehe die Hunde, die einfach weg wollen. Und es tut mir leid. Ich sehe Draco, den Dalmatiner, der nie spazierengehen darf. Ich sehe Marias eigene Hunde, die ich seit langem kenne und schon liebe. Ich sehe Colo, den schwarzen Labbi-Mix, der immer im Patio verrückt wird. Natürlich fühlen sie sich alle geliebt, sie haben zumindest eine Mama. Eine Mama, die ein großes Herz hat und die all die Unterstützung verdient.

Wir helfen Maria regelmäßig mit Futter, das uns gespendet wird. Mit Hilfe, um die Hunde zu vermitteln. Mit tierärztlicher Hilfe und mit Medikamenten. In 2008 wurden viele ihrer Schützlinge über unsere befreundeten Organisationen vermittelt und Maria freut sich riesig, wenn sie sieht, dass eines ihrer Kinder ein besseres Leben haben darf. Wie jetzt Dana, die fast 5 Jahre mit ihr gelebt hat und jetzt wie eine Königin in Deutschland wohnt. Es hat ihr leid getan, Abschied nehmen zu müssen, aber Maria liebt ihre Hunde über alles, deswegen hat sie Dana zu einer guten Familie gegeben. Weil sie sie wirklich liebt und weil sie auch den nächsten Hund liebt, der bald zu ihr kommen wird.

Oft frage ich mich, ob Maria eher ein Hindernis für mich ist (da sie uns so viel Arbeit und Kosten bringt) oder ein Engel. Und ja, was soll ich sagen, ich denke, sie ist ein Engel in der Mitte meines Weges. Aber ein Engel, der mir ein bisschen zu viel Arbeit gibt ;-).
 

Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria Maria
Maria

 





10er Jahrestag!!!

19/05/2013

On the third of Mai 2003 something unusual happenned in our lives, it was something that had to undoubtly change my life and that of my family... but you already know the story! :-)

Today, 10 years later we wish you to please participate of this very particular day, because it is thanks to all of you and to each one of you that we can now say :

YES!!! it's all been worth it !!!

Ten years ago, on that 3rd of May of 2003 I had no dog to rehome in my house but I had adoptants! so, I felt the duty to drive those people to the closest perrera (which was in Castellbisbal) where dozens of dogs were killed each month because the law was allowing it, and because in Castellbisbal nobody cared about the fate of those poor animals...

... and nobody cared about how injured or ill they were, 

about how pregnant the bitches were,

about how abused those poor souls had been,

or how terrible it is to feel ABANDONED by your own family,

about what those animals would eat and had eaten so far,

about the horror looks in their eyes, and the sadness and desperation of their look...

about the way they'd actually be euthanized, every dammned friday...  

The perrera of Castellbisbal 10 years ago it was a chamber of horrors, nowadays the animal shelter of Castellbisbal is thanks to each one of you a model of dog and cat shelter in Spain. In those years the horror was hidden behind those rather well built walls and fences, but no one escaped a fatal injection... even puppies with their moms seeing from very close what was following after the injection where just killed... nothing mattered. Difficult to believe, huh? That's how it all was! From time to time, when I feel like escaping from there, because I feel sad and tired of so much ignorance and ongoing cruelty, and because I feel I lack freedom, I must make an effort to remember WHY I am still there... and obediently I continue with my task.  

I must say that you are the responsible ones who make possible that day after day and year after year we continue on the right path. Not just with your adoptions and your donations but also with your support, with your help, with your emails, your phone calls, your company and your friendship. We alone hadn't gone too far, I personnally had left long ago... but you are our strength, our reason to go on rescuing poor animals because YOU ARE THEIR FUTURE! We rescue the animals and take good care of them because it is a matter of pure Love. We love them, we do it... but that, after some years it wouldn't have been possible without you. 

That's why we also do love you, each one of you, in some cases even without having seen your faces, even without having stretched your hands and felt your smiles... Thank you for all these years trusting us and helping somehow from somewhere in the shadow.

Maybe in ten years we can say again that we, together, are simply...

THE BEST!

 

In deep thankfulness,  

Mònica  

 

 

Am 3. Mai 2003 geschah etwas Ungewöhnliches in unseren Leben. Etwas, das zweifellos mein Leben und das meiner Familie für immer verändert hat … aber ihr kennt die Geschichte bereits! :-)  

Heute, 10 Jahre später, wünschen wir uns, dass ihr gemeinsam mit uns an diesem sehr besonderen Tag teilhabt. Denn es ist dank jedes Einzelnen von euch, dass wir nun sagen können:

JA!!! Das war es alles wert!!!  

Vor 10 Jahren, an dem besagten 3. Mai 2003, hatte ich gerade keinen Hund den ich in einem neuen Zuhause hätte platzieren können, aber ich hatte Adoptanten. Aus diesem Grund fühlte ich mich verpflichtet, mit diesen Menschen zu der nächstgelegenen Tötungsstation zu fahren (welche in Castellbisbal war), wo Dutzende von Hunden jeden Monat getötet wurden, da das Gesetz dies erlaubte und da sich in Castellbisbal niemand für das Schicksal dieser armen Tiere interessierte ... und niemand interessierte sich

·         dafür, wie verletzt oder krank sie waren.

·         dafür, ob die Hündinnen trächtig waren.

·         dafür, wie schwer diese armen Seelen misshandelt wurden.

·         dafür, wie schrecklich es sich für die Tiere anfühlt von ihrer eigenen Familie VERLASSEN und AUFGEGEBEN zu werden.

·         dafür, ob und was diese Tiere fressen würden und was sie bis dahin überhaupt zu fressen bekommen hatten.

·         für den Ausdruck des Horrors und der Panik in ihren Augen und der Trauer und Verzweiflung in ihrem Blick.

·         für den Vorgang, wie sie letztlich eingeschläfert wurden, jeden verdammten Freitag ...  

Vor 10 Jahren war die Tötungsstation von Castellbisbal ein Horrorkabinett. Heute ist das Tierheim von Castellbisbal, dank jedes Einzelnen von euch, ein Modellbeispiel eines Hunde- und Katzenheims in Spanien. In den Jahren als Tötungsstation war der Horror relativ gut hinter den Mauern und Zäunen versteckt, aber keine der armen Seelen konnte der tödlichen Injektion entkommen ... selbst Welpen mit ihren Müttern erlebten aus nächster Nähe was so eine Injektion bedeutete und wurden einfach getötet ... kein Leben zählte. Schwer zu glauben, oder? Aber so und nicht anders ist es gewesen! Hin und wieder, wenn ich das Bedürfnis habe auszubrechen, weil ich mich traurig und müde fühle ... traurig und müde von soviel Ignoranz und permanenter Grausamkeit, und wenn ich das Gefühl habe das ich in meiner Freiheit eingeschränkt bin, muss ich mich zusammenreissen und mich daran erinnern WARUM ich immernoch hier bin ... und folgsam führe ich meine Aufgabe fort.  

Ich muss sagen, dass ihr dafür verantwortlich seid und es möglich macht, das wir Tag für Tag und Jahr für Jahr dem richtigen Weg folgen und weitermachen. Nicht nur aufgrund eurer Adoptionen und Spenden, auch durch eure Unterstützung, eure Hilfe, mit euren e-mails, euren Anrufen, eurer Gesellschaft und eurer Freundschaft. Wir allein wären nicht so weit gekommen. Ich persönlich wäre vor langer Zeit gegangen ... aber ihr seid unsere Kraftquelle, ihr seid unser Grund damit weiterzumachen arme Tiere zu retten, denn IHR SEID IHRE ZUKUNFT! Wir retten die Tiere, kümmern uns gut um sie und pflegen sie aus purer Liebe. Ja, wir lieben sie von ganzem Herzen ... aber das wäre ohne euch nicht möglich gewesen.

Und darum lieben wir auch euch! Jeden einzelnen von euch! In einigen Fällen ohne euch je getroffen zu haben, oder ohne jemals eure Hand gehalten und euer Lächeln gesehen zu haben ... ihr seid alle in unseren Herzen! Vielen Dank für all diese Jahre, in denen ihr uns vertraut und geholfen habt und zwar von überall her.

Vielleicht können wir in 10 weiteren Jahren nochmals sagen, zusammen sind wir einfach …  

DIE BESTEN!  

 

In tiefer Dankbarkeit,  

Mònica            

 

(Übersetzung von Julia)

 

 





Ikki, Mònicas Freund :-)

12/04/2013

Ikki mag mich sehr ... er folgt mir überall hin, wenn ich im Tierheim bin und er hat die Erlaubnis dazu (grundsätzlich müssen die Hunde natürlich in ihren Rudeln bleiben). Ich fühle mich sehr geehrt. :-)

Als Ikki bei uns angekommen ist, hatte er grosse Panik ... Nun, fast 2 Jahre später, ist er ein sehr verträglicher und lustiger kleiner Hund. Ich habe mehrmals darüber nachgedacht ihn selbst zu adoptieren, da ich ihn auch so sehr mag und liebe, aber ich habe gerade genug Tiere bei mir Zuhause und möchte ab und zu Pflegetiere übernehmen. Darum klappt es doch nicht Ikki zu adoptieren ... Aber er ist schon zu lange bei uns und es ist Zeit, dass er adoptiert wird.

IKKI IST BEREIT eine eigene Familie zu finden auch wenn er ein bisschen speziell ist. Aus diesem Grund hat unsere Julia Portheine nun Ikkis Aktualisierung geschrieben, die auch auf Ikkis Seite erscheint (www.tierrettung-in-katalonien.org/): 

 

Ikki ist ein kleiner Hund mit einem grossen Charakter!!! Er ist überhaupt nicht mehr ängstlich, sondern sucht den Kontakt mit den Menschen um sich streicheln zu lassen und zu spielen. Die Fortschritte die er gemacht hat sind riesig und wir freuen uns, dass er sich zu so einem aufgeschlossen Hund entwickelt hat. Trotzdem kommt Ikki, aufgrund seiner sicher schlimmen Vergangenheit, sozusagen mit einer Gebrauchsanleitung. Denn Ikki weiss ganz genau was er mag und was nicht und das zeigt er auch entsprechend. Wenn ihm etwas nicht gefällt bzw. er sich in einer Situation nicht wohl oder unsicher fühlt, dann bleibt er stocksteif stehen und zeigt mit einem langen Knurren an, dass er schnappen wird, sollte sich die Situation nicht entspannen. Er warnt also vor. Interessant ist allerdings, dass er noch nie tatsächlich nach einem von uns geschnappt hat. Das bedeutet also, dass Ikki wirklich lange anzeigt das ihm etwas nicht passt, es aber nicht zur Eskalation kommt.

Auf der anderen Seite ist er, wie schon beschrieben, verschmust, verspielt und fröhlich und man kann eine Menge Spass mit ihm haben. Ikki ist also ein ganz besonderes kleines Kerlchen. Der Kleine hat eine eigene Familie und somit ein liebevolles Zuhause verdient und es ist uns sehr wichtig, dass zukünftige Adoptanten über seinen Charakter und seine Reaktionen Bescheid wissen. Bei Ikki darf man sich nicht über Knurren oder Schnappen wundern. Es ist kein Zeichen von Bösartigkeit, sondern von Unsicherheit, aber es gehört definitiv zu ihm. Man muss also darauf vorbereitet sein. Was bei ihm auf jeden Fall beachtet werden sollte ist, dass man ihm beim Umzug in sein neues Zuhause Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit schenkt, damit er eine entspannte Eingewöhnungsphase hat. Sobald er sich eingelebt hat, wird er sich sicher und wohl fühlen.

Ikki’s Menschen müssen ihn ruhig aber gleichzeitig konsequent erziehen und anleiten. Einem Hund, der eher zu Unsicherheit neigt, wird auf diese Weise geholfen, da er so lernt, sich in Momenten der Unsicherheit nach seinem Menschen zu richten und ihm so die Entscheidung wie er sich verhalten soll abgenommen wird. Wer gibt dem süssen, kleinen Ikki die Chance auf eine wunderbare Zukunft in einem eigenen Zuhause und somit in einer Familie, die ihn so nimmt wie er ist und seine Marotten versteht. Ikki lebt prima im Rudel und hätte darum keine Probleme mit anderen Hunden in der Familie. Er ist kerngesund und würde sich über einen Umzug freuen. Wir drücken ihm die Daumen, dass sich jemand in ihn verliebt!

 

 

 





Naro, wir vergessen dich nicht!

03/04/2013

 

Naro ist ein Schatz!!! Er hat einen wahnsinnig liebenswürdigen und freundlichen Charakter. Aus diesem Grund ist es uns absolut unbegreiflich, wieso er schon so lange im Tierheim ist (schon 5 Jahre).

Naro liebt den Kontakt zu Menschen. Schmusen und Spielen sind seine absoluten Lieblingsbeschäftigungen. Er hat zwar zur Zeit ein paar Kilos zuviel auf den Rippen ;-), ist aber trotzdem topfit und rennt und springt sobald er aus dem Zwinger raus darf. Wie schon gesagt, Naro liebt einfach alle Menschen ... egal ob Bekannte oder Fremde, ob Erwachsener oder Kind, jeder wird herzlich begrüsst und zum Spielen aufgefordert. Mit seinen Artgenossen versteht er sich ebenfalls und kann sowieso als Einzelhund gehalten werden, würde sich aber auch mit einer Hundefreundin verstehen. Naro hat keine Leishmaniose mehr und hat mit einer Höhe von ca. 57 cm eine angenehme Grösse.

Trotz der langen Zeit im Tierheim ist er immernoch fröhlich, aktiv und einfach voller Lebensfreude. Naro hat eine tolle Familie verdient ... eine Familie, die ihm Liebe, Zuneigung und Bewegung schenkt und ihn nie wieder gehen lässt. Dieser Hund verbreitet Freude pur und bringt einen ständig zum Lachen. Wir hoffen sehr, dass sich jemand in ihn verliebt und ihm endlich die schönen Seiten des Lebens zeigt!  

 

 

 

 

Text von Julia Portheine & Fotos und Video von Mònica

 

März 2013

 





In Absurditätsland

11/03/2013

 

Der Ort La Molina ist hier sehr bekannt, da es dort die älteste Skianlage Spaniens gibt. Diese Anlage wird von den Barcelonesen gerne besucht,  weil sie nicht soweit von der Grossstadt entfernt liegt. La Molina liegt in den katalanischen Pyrenäen, sehr nahe an Puigcerdà, einem grossen Dorf an der französischen Grenze.

Vor einigen Jahren gab es, wenn man von Barcelona aus nach La Molina fahren wollte, nur zwei Möglichkeiten. Man musste entweder mit dem Zug fahren (insgesamt ca. 4 Stunden) oder man musste mit dem Auto über einen sehr unangenehmen und unendlich langen Bergpass fahren, der viele gefährlichen Kurven besaß! Heute gibt es dort einen Tunnel, den Túnel del Cadí, und wenn man aus dem Süden nach La Molina fährt, dann ist es ein angenehmer und moderner Ausflug von ca 1,5 Stunden.

Was wiederum gar nicht modern ist, ist die Jagdhundeanlage des Dorfes La Molina! Die ist eine reine Katastrophe! Man kann sie einfach von der Landstrasse aus sehen, als ob sie etwas ganz normales in der Landschaft wäre. Es besteht kein Zweifel daran, dass das Amt diese Anlage als legal eingetragen hat (!!!) ... und DAS ist es was einem Weh tut, dass man hier so eine miserabele und unzulässige Anlage als legal eintragen lässt. Und das ERST RECHT, wo mittlerweile jedes zehnte Tierheim nicht legal eingetragen wird oder sogar geschlossen werden muss, weil keine vollständigen Papiere vorliegen, und das alles unabhängig davon, wie die Tiere behandelt und gehalten werden. Diese Jagdhunde auf den Fotos (die ich selber Ende Januar gemacht habe), werden sicherlich täglich gefüttert und gesäubert, aber... DAS IST ALLES! Die Hunde kommen nicht zusammen, sodass sie untereinder sozialisieren könnten, keiner beschäftigt sich mit ihnen und es wird nicht mit ihnen gearbeitet. Ich denke die Fotos sprechen für sich, und das keiner von uns seinen Hund auch nur eine einzige Nacht in so einer Anlage verbringen lassen würde.

Ja meine Freunde, im „Land des Absurden“ kann das Leben für die Ärmsten zu einer echten Hölle werden, und zwar auch wenn sie einen Besitzer haben.

 

Mònica

 





Frohe Weihnachten!

02/01/2013

 

Liebe Freunde,

Wir, die Menschen und die Tiere vom Tierheim in Castellbisbal, wünschen euch allen frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr 2013!!! Wir hoffen, dass ihr diese Tage gesund und im Kreise eurer Lieben verbringt.

Vielleicht sind einige von euch nicht so glücklich wie andere. Das Leben ist so ... gerade geht es uns wunderbar und plötzlich passiert etwas und man fühlt sich einsam, verzweifelt und zutiefst traurig ... Wenn so etwas passiert sollte man, so schwer es einem auch vorkommen mag, nach vorne schauen. Man kann die Vergangenheit nicht vergessen. Man kann geliebte Wesen nicht so schnell gehen lassen, auch wenn man es oft muss ... aber Geduld zu haben und sich die Zeit zu geben die man benötigt, um auszuruhen, um wieder zu sich selbst zu finden und um wieder Kraft zu tanken, ist sehr wichtig. Am Ende des Weges gibt es wieder ein kleines oder sogar ein grosses Licht und alles kommt wieder in Ordnung oder, wer weiss, wird sogar besser als früher!

 

Für die kommenden Feiertage wünschen wir euch von ganzem Herzen von allem nur das Beste!

Eures Tierrettung in Katalonien Tiere und Team!

 

Und hier ist ein berühmtes katalanisches Weihnachtslied das wir mit euch teilen möchten. El 25 de desembre fum, fum, fum :

 





SOS Katzen!

19/12/2012

Es ist Anfang November und wir haben 37 Katzen in der Katzenstation unseres Tierheims. Nun haben wir 1 Pflegestelle in Aussicht, aber so sehr wir uns auch darüber freuen, ist es leider nicht genug und das Jahr ist beinahe vorbei.

Unser grösstes Problem ist nicht die Anzahl 37 ... wir haben in früheren Unterkünften zu ‚Spitzenzeiten‘ 41 Katzen beherbergt, aber das Rathaus von Castellbisbal möchte das wir maximal 30 Katzen halten. Das echte Problem ist nicht die Frage ob wir 30 oder 40 Katzen haben, sondern das wir sie im NOVEMBER haben!!! Wäre es Mai oder Juni, dann wäre es auch bereits eine grenzwertige Situation, aber logisch für die Saison ... aber in November/Dezember mit so vielen?! ... wir bekommen langsam wirklich Angst.  

Es geht natürlich auch darum die Katzen artgerecht zu halten. Als das Tierheim von Castellbisbal noch eine Tötungstation war, gab es dort einen Zwinger (ja, Sie lesen richtig, einen "Zwinger"!) für die Katzen. Damals hat man noch versucht keine Katzen mehr zu übernehmen ... aber das war unmöglich! Es gibt hier einfach so viele.

Von 2005 bis 2007 hatte eine Bekannte und Nachbarin von Noemi uns erlaubt, dass Dach ihres Hauses zu nutzen. Dort konnten wir dann einige Katzen in einer vielleicht nicht optimalen aber zumindest passenden Anlage unterbringen. Dann hat der Sohn der netten Dame das Dach benötigt und und wir mussten mit den Katzen umziehen. Aber Gott hat uns wieder geholfen und uns wurde ein Haus zur Verfügung gestellt. Das Haus gehörte zu dem Erbe eines junges Mannes ... und logischerweise mussten wir zwei Jahre später wieder umziehen, denn der nette Mann wollte das Haus renovieren und für sich nutzen ... und verständlicherweise wollte er nicht in einer Katzenstation leben. Aufgrund dieser Umstände wurde die neue Katzenstation für das Tierheim geplant und damit sie schnell und billig fertig sein konnte, kaufte das Rathaus 4 alte Baucontainer für die Katzen. Seitdem benutzen wir drei der Container für die Katzen und zur Zeit sind sie einfach voll.

Normalerweise schaffen wir es jedes Jahr zwischen Dezember und Februar all die Katzen vom vorherigen Jahr zu vermitteln. Nun wird es in 2012 zum ersten mal nicht möglich sein, sollte sich die Lage nicht ändern. Die ganze Situation ist sehr schwer für uns, da wir wirklich nicht wissen wohin mit den Katzen wenn die nächste Katzenkindersaison anfängt. Die meisten der Katzen sind noch nicht mal adoptiert, was bedeuten würde das sie zwar noch bei uns sind, aber bei der nächsten Gelegenheit zu ihren Familien reisen würden ... das heisst, dass uns ein schwerwiegendes Platzproblem bevorsteht.

Im letzten Jahr hatten wir keine Schwierigkeiten mit der Anzahl der Kleinen, denn leider ist mindestens die Hälfte an Viren gestorben. Dieses Jahr ist es ganz anders. Unsere Babies sind fast alle happy und gesund und aus diesem Grund gibt es viel mehr als früher. Dadurch könnten wir sie auch schneller abgeben um zu vermeiden das die Katzenstation überfüllt wird, aber wir brauchen Adoptanten!  

Da wir im Moment schon keinen Platz mehr für die ganz kleinen Katzenbabies haben, müssen diese in Käfigen gehalten werden, da die anderen Katzen ihnen sonst nicht gestatten in Ruhe zu fressen ... so gnadenlos kann die Natur sein.

Wir benötigen dringend Hilfe für unsere Katzen in Form von Adoptionen und/oder Pflegestellen. Wir wissen, dass es Tierheime gibt die viel mehr Katzen haben als wir, aber unser Platz ist nunmal sehr gering. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie etwas Werbung für uns machen könnten. Es würde bestimmt einfacher werden, wenn wir einige Katzen in liebevolle Hände abgeben könnten.    

 

Ihres Tierrettung in Katalonien Team, 14. November.2012

 





Zusammen gegen Leishmaniose!

13/10/2012

Der Phlebotomus perniciosus ist die Sandmücke die die Leishmanien trägt. Diese Art von Moskito lebt in den warmen Ländern Europas und ist bei uns normalerweise von Juni bis September aktiv. In diesen Monaten ist ein Schutz gegen ihn absolut notwendig und man muss die Hunde die ganze Sommersaison über gegen Leishmaniose schützen. Heutzutage ist  der Schutz gegen Leishmaniose aber nicht so einfach, auch wenn es verschiedene Mittel gibt. Das Beste wäre, wenn man bei seinem Hund eine Kombination der verschiedenen Produkte anwenden würde. Eine vollständige Profilaxe gegen Leishmaniose könnte so aussehen:

- Scalibor® Halsband, die Wirkung dieses Halsbands hält ca. 6 Monate an. Es schützt gegen dem Phlebotomus zu 97%.

- Advantix® Pipetten, man muss sie während der Sommersaison einmal im Monat anwenden. Es handelt sich um einen sehr effektiven Wirkstoff gegen den Phlebotomus sowie gegen Flöhe und Zecken.

- CaniLeish® Impfung, ist die neue Impfung von Virbac. Sie ist zu ca. 70% effektiv und aus unterschiedlichen Gründen benutzen wir sie im Tierheim nicht: Für ein Tierheim ist diese Impfung sehr teuer und noch dazu ist sie in der Tierheimanlage sehr unpraktisch.

- Die Hunde müssten drinnen (also "indoors") in einer moskitofreien oder fast moskitofreien Umgebung schlafen. Moskitonetze und ähnliches sind immer eine gute Hilfe.

In unserem Tierheim ist die einzige Möglichkeit, die einen guten Schutz garantiert,  die Anwendung von Advantix. Einige unserer Hunde könnten auch Scalibor Halsbänder tragen, allerdings nur die, die nicht sehr aktiv sind oder die alleine wohnen. Wir mögen die Scalibor Halsbänder sehr, aber leider stellt jede Art von Halsband im Tierheim auch ein Gefahr dar. Oft sehen wir, wie die Hunde sich beim spielen am Nacken greifen, wie sie rennen, springen, etc, etc ... einmal haben wir dann beobachtet, wie ein Hund einen anderen mit dem Halsband fast stranguliert hätte und seit dem haben wir uns dazu entschieden, den Hunden grundsätzlich keine Halsbänder mehr anzulegen, da sie mehrere Stunden am Tag alleine sein müssen. Die Hunde drinnen lassen, das können wir mit den ganz Kleinen, die problemlos im Tierheimhaus wohnen können (besser als nichts!). Die CaniLeishimpfung wird von uns nicht genutzt, da es finanziell unmachbar und ausserdem sehr unpraktisch für uns ist.

In Juni dieses Jahres hatten wir das grosse Glück, eine wunderbare Spende aus Stuttgart zu erhalten. Die Adoptantin von Nel ist Tierärztin und als Sie uns besucht hat um Nel abzuholen, hat Sie sich entschieden etwas zu tun um unseren Hunden zu helfen. Mit ihrer Spende von Advantix und Scalibor hat sie es geschafft, dass unsere Hunde im Tierheim so perfekt wie möglich gegen Leishmaniose geschützt werden können. Mit ihrer Aktion hat unsere Spenderin auch ein Ziel im Kopf gehabt. Sie sagte uns, "Wenn Eure Interessenten merken, dass Ihr die Hunde gegen Leishmaniose schützt, wird sie das vielleicht motivieren um bei Euch einen Hund zu adoptieren". Wir wollten schon seit Anfang des Sommers darüber berichten, aber aufgrund der vielen Arbeit schaffen wir es erst jetzt. Wir sind zwar fast am Ende der Leishmaniosesaison, aber wir müssen noch einige Wochen dagegen kämpfen! Wer noch  bei uns in Katalonien Urlaub mit seinem Hund macht darf bitte nicht vergessen, das es viele Orte gibt an denen die Sandmücke noch in September sehr aktiv ist, und das man seinen Hund auf jeden Fall noch schützen sollte!    





Botschaft

11/09/2012

Wir finden dieses Foto und seine Botschaft super und so wahr. Darum haben wir uns entschieden es mit Euch allen zu teilen. Wir wünschen Euch einen schönen Sommer und vielleicht können ja einige von Euch diese weisen Worte an andere Menschen weitergeben und begreiflich machen.  





Post aus Deutschland!

02/07/2012

Nel - der weltbeste Hundekobold in Podencogestalt

Wir haben Nel von Monica bekommen. An dieser Stelle unsere große Bewunderung für Monica und ihr Team die mit ihrer aufopferungsvollen und liebevollen Arbeit Erstaunliches leisten und jeden Tag aufs Neue die Welt ein bißchen besser machen.  

Nel ist ein drei Jahre alter vermutlich von Jägern ausrangierter Podengo. Nel jagt nicht, was der Grund sein könnte. Er ist ein Jagdhund, der Rehe, die vor ihm den Weg kreuzen ignoriert und vor auffliegenden Vögeln weg rennt. Leider spielt er auch nicht, aber vielleicht lernt er ja das Ballspielen noch. Da Nel beim Gassi sofort sehr gut gehört hat durfte er schnell frei laufen. Nel liebt lange Wanderungen. Er rennt Kreise und hüpft vor Freude mit wehenden Ohren wenn er die Nase in ein Mauseloch gesteckt hat. Nel hat einen ausgeprägten Sinn für seine Rechte. Was er gewohnt ist (und das schon nach kurzer Zeit!!) fordert er ein. Sollte seine innere Uhr auf Gassi zeigen, und wir gehen nicht sofort, wird randaliert: Nel fiepst und macht Männchen. Dauert es noch etwas länger, zack- ist ein kleines Strafloch als bleibende Erinnerung unserer Ungezogenheit in der Hundedecke. Oder ein Schuh wandert in den Garten. Nel macht kaum etwas kaputt, eher setzt er Zeichen. Beim unbedachten Umstellen eines seiner vielen Hundebettchen hat er in seinem Jähzorn unsere Bettdecken und Kissen durch die ganze Wohnung gezerrt-eben Auge um Auge. Nel ist sehr klug und lernt sehr schnell. Als wir ihn das erst Mal alleine gelassen haben hat er Futterpäckchen geklaut, nicht um sie zu fressen sondern er hat sie allesamt in seinem Hundebettchen versteckt, schließlich wusste er ja nicht wie lange er alleine bleiben muß. Außerdem gab es bei Nel anfangs nichts umsonst: Um sein Vertauen zu bekommen haben wir den scheuen Nel beim Gassi mit Leckerli belohnt, warum auch sonst sollte er freiwillig zu den blöden Menschen herkommen. Er hat schnell seine Angst überwunden und kam gegen Bezahlung her. Es gibt eine Umrechnungstabelle:

1 NEL (so nennen wir die Währung=1Leckerli) = 1x Herkommen und Sitz

2 NEL = 1x von weit weg herkommen oder sehr schnell herkommen und Sitz.

Schimpfen oder strengerer Ton helfen bei Podengos nicht, sie bocken wie Esel. Werden sie freundlich, höflich und zuvorkommend gebeten, dann kooperieren sie (soweit eine Einsicht da ist). Podengos kann man nur überzeugen, nicht kommandieren. Im Haus und Garten wollte er lieber Abstand halten und ist meist weggerannt. Das ganze Handfüttern, Überrumpeln mit Liebkosen und Nettigkeiten ins Ohr säußeln hat wochenlang kaum Besserung gebracht. Bis uns klar wurde, nur Bares ist Wahres. Bei Erweiterung der Umrechnungstabelle auf 1 NEL =  Zuhause 1x Sitz und Kraulen ging es plötzlich sehr schnell und jetzt nach gut zwei Monaten ist er reflexartig manchmal noch scheu, aber er mutierte zur Schmußekatze und verhält sich schon fast wie ein normaler Hund!

Leider ist Nel Leishmaniose positiv. Aber wir werden alles tun daß er trotzdem ein langes und gesundes Leben hat, was sehr gut möglich ist bei frühem Erkennen und konsequentem Umgang mit dieser Krankheit.

Nochmal vielen Dank an Monica und ihr Team für diesen tollen Hund. Nelito wir lieben Dich!

 

 

  Post von Doro und Karl, Mai 2012





VORSICHT bei unangemeldeten Nachkontrollen

17/05/2012

Neue Masche beim Hundediebstahl!

In 67435 Lachen-Speyerdorf versuchte ein Mann, in den Besitz des Hundes einer Familie zu gelangen. Er gab an, es handele sich um eine medizinische Nachkontrolle, wozu er den Hund gleich mitnehmen müsse. Den Auftrag hierzu habe er per E-Mail von der vermittelnden Tierschutz-Organisation erhalten.

Die Tierschutzvereine informieren die Familien, wenn eine Nachkontrolle stattfinden wird. Alles andere hat nichts mit dem Verein zu tun und es ist größte Vorsicht geboten. Diese Masche könnte evtl. im Namen vieler Organisationen / Vereine benutzt werden.

Bitte nehmen Sie lieber zur Sicherheit mit der Organisation / dem Verein, wo das Tier herkommt, Kontakt auf und fragen nach. Und geben Sie bitte Ihr Tier nicht mit!

Quelle: www.hundeherzen.de





NEMO IN DEUTSCHLAND!

07/05/2012

April 2012- Nemo ist endlich in Donzdorf, Deutschland!!! :

 

http://www.repage5.de/member/tiervermittlung/nemo.html

 

Februar 2012- Nemo ist in Februar 2008 in unserem Tierheim gelandet. Er wartet schon vier lange Jahre auf eine eigene Familie und wir denken, dass wir eine falsche Werbung bislang für ihn gemacht haben. Wir fühlen uns schuldig, weil wir uns nicht genug gekümmert haben um seine Infos früher online zu aktualisieren. Vielleicht hat Nemo einfach Pech und niemand möchte ihn adoptieren oder vielleicht ist seine Zeit auch noch nicht gekommen? Als Nemo bei uns ankam,  bemerkten wir das er kein Hund für ein Rudel ist. Ganz am Anfang hat es gut geklappt, aber nach wenigen Tagen war er zu nervös in der Mitte von sovielen Hunden und in der  Zwingeranlage. Durch seine Nervosität hat er einigen Rüden gezeigt, dass er sehr unzufrieden war... Und auch wenn Nemo keinen Hund bislang gebissen hat, haben wir Angst bekommen das er irgendeinen Hund beisst und wir haben ihn verurteilt ganz alleine in einem Gehege zu leben. Immer alleine, fast ohne Kontakt mit Menschen und ohne Hundekollegen. Wir haben Nemo die falsche und ungerechte Etiquette von "Unverträglichkeit mit anderen Hunden" angehängt und nun sind diese vier Jahre aus diesem Grund vorbei. Vier Jahre das ist eine sehr lange Zeit für ein Hundeleben... und wir wissen das Nemo sich zu einem ganz tollen Hund entwickelt hat, aber wir würden ihn zum Beislpiel nicht in eine Familie mit anderen Rüden geben. Nemo ist total lieb und verschmust. Er ist kinderlieb, ebenso katzenverträglich und er freut sich auf die Gesellschaft von Hündinnen. Nemo spielt gern Ball und er ist total happy, wenn er mit dem Wasser vom Wasserschlauch spielen kann! Eigentlich hat Nemo eine Kameradin mit im Gehege in den letzten Tagen und es hat funktioniert, obwohl die Hunde 23,5 Stdn. am Tag ohne Beobachtung sind. Gesundheitlich geht's Nemo perfekt. Er hat uns in diesen ganzen 4 Jahren keine Probleme bereitet, er ist immer gesund gewesen, nie brauchten wir uns Sorgen um ihn machen. Und nun wird es endlich Zeit etwas für ihn zu machen und aus diesem Grund bitten wir Sie, dass Sie an Nemo denken, vielleicht bekommt er ja so seine Gelegenheit ... Wir haben unserem Nemo dieses Video geschenkt mit all unserer Liebe und mit der Hoffnung dass er es schafft...

 

 

 





Vertrauen

05/03/2012

Ich (Nicole) habe heute mal ein bisschen im Netz gestöbert - Google Suchbegriff "Auslandshunde". Ich wollte einfach mal ganz bewusst sehen, wie sehr tatsächlich gegen die Vermittlung von Tieren aus dem Ausland vorgegangen wird und natürlich wurde ich fündig.

Da gibt es ellenlange und teils heftigste Diskussionen zwischen Besitzern von "Auslandshunden" und denen, die Auslandstierschutz generell ablehnen und dann auch sehr schnell sehr persönlich werden. Dann sind da verschiedene Züchter von Rassehunden, die mit ordentlichem Stammbaum teilweise an die 1.000 EUR kosten. Ausgerechnet von solchen Züchtern kommt der häufige Vorwurf, dass die Schutzgebühr den einzigen Zweck der Bereicherung habe. Dies erstaunt mich über alle Maßen, denn ich stamme selbst aus einer Familie, in der früher gezüchtet wurde. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass auch der Preis für einen "Stammbaum-Hund" kaum kostendeckend ist, wenn man mit ganzem Herzen dabei ist. Wie könnte die Schutzgebühr also je die Kosten für Futter, Medikamente, Operationen, Entwurmungen, Impfungen, Chipmarkierungen und Transport nicht nur decken, sondern gleichzeitig auch noch den Verein oder das Tierheim bereichern? Na ja... und schließlich gibt es noch die Webseiten von Tierschützern, die sich nach Kräften für die Tiere in unseren deutschen Tierheimen einsetzen. Man ist direkt geneigt, in Begeisterung auszubrechen, bis man zu dem Absatz über "Auslandstiere" kommt, wo der Auslandstierschutz in kleinste Fetzen gerissen wird. Diese Leute sind meist an unseriöse Organisationen geraten und haben tatsächlich teilweise schreckliche Erfahrungen machen müssen.

Als ich anfing, zu suchen, dachte ich, ich müsste wütend werden, wenn ich die Argumentationen gegen Auslandstierschutz lesen würde. Doch nun erkenne ich, es gibt nicht nur schwarz und weiß, für und wider: Erst gestern beschrieb mir eine völlig Fremde, die einen jungen Hund aus dem Ausland adoptierte, wie dieser sterbenskrank nach Deutschland kam und schließlich verstarb. Sie erzählte mir in kurzen und knappen Worten von ihrem Kampf um sein Überleben und anschließend bot sie uns ihre Unterstützung an - einfach so. Sie ist vorsichtig geworden, aber bereit, sich dem Auslandstierschutz wieder zu öffnen...

Irgendwo habe ich heute gelesen: "Auslandshunde - das ist wieder so ein typisch deutsches Wort!" Ich erinnere mich an diesen Satz, weil er mir aus der Seele gesprochen hat. Wir leben doch alle in der gleichen Welt, eine Welt die täglich globaler wird und uns alle angeht, beschäftigt und emotional bewegt. Ich stelle einfach mal ganz bewusst die sehr provokante Frage: Unterstützen Sie Kinder der 3. Welt? Wieso? Sie leben doch im Ausland? Ich denke, wir tun dies, weil wir uns der Verantwortung, die wir tragen, bewusst sind und weil wir mitfühlen. Wieso sollte dieses Mitgefühl nicht auch für die Tiere gelten? Natürlich wäre es schön, wenn es in Spanien endlich zu einem Umdenken käme - doch bis es soweit ist, ist der Auslandstierschutz von immens großer Bedeutung für alle Tierschützer, die sich in Spanien und auch in anderen Ländern dem täglichen Kampf gegen Ignoranz, Kälte und Gleichgültigkeit stellen.

Das Fazit meiner Suche ist so simpel: Auslandstierschutz ist Vertrauenssache. Ohne das Vertrauen möglicher Adoptanten können wir "einpacken" - doch wie erreichen wir dieses unendlich wertvolle Vertrauen? Ich denke, wir erreichen dies durch Offenheit, Ehrlichkeit, Erreichbarkeit und durch die Bereitschaft auf alle Fragen - auch Kritische - einzugehen. Diese Eigenschaften möchten wir uns auf die Fahne schreiben und somit werden wir auch in den Tierbeschreibungen nichts verschönern oder gar verheimlichen. Wir kämpfen um jede einzelne Seele, die in unsere Hände gegeben wurde. Wir geben kein Tier auf! Es würde gegen all unsere Prinzipien, Wünsche und Hoffnungen verstoßen, würden wir die Tiere "nur schnell vermitteln wollen", denn eine solche Vermittlung kann nur in Enttäuschung für Tier und Besitzer enden und wäre eine äußerst kurzfristige Sichtweise.

 





Salvada: Wenn die Angst Freude zum leben wird!

16/11/2011

Salvada war eine sehr arme Hündin! Sie hatte einen Besitzer den wir leider schon sehr gut kennen (und das nicht im positiven Sinne) ... Trotzdem irrte Salvada mit ihrer ganzen Familie (Schwester, Bruder, Söhne, Töchter) für ca. 2 Jahre in Castellbisbal umher. Alle Hunde waren sehr verängstigt und das machte es schwer sie einzufangen. Am Ende ist es uns aber gelungen und Salvada war die Letzte die uns an sich rangelassen hat.

Ihre Geschichte ist lang und Salvada hat gut 2 Jahre bei uns im Tierheim verbracht. Vor einigen Wochen allerdings ist Salvada umgezogen und wohnt nun in einer tollen Pflegestelle, mit viel Erfahrung im Umgang mit ängstlichen Hunden, in Deutschland und macht tolle Fortschritte! Ihre Angst nimmt langsam ab. Sie zittert nicht mehr so stark wie sie es bei uns getan hat und sie sieht viel besser aus. Das Wichtigste aber ist, dass sie gelernt hat das Leben zu geniessen!

Martina Helling, die Pflegema von Salvada, berichtet:

Salvada kam sehr ängstlich zu uns, zitterte, wenn man sich ihr näherte. Inzwischen wird es schon viel besser! Wenn wir uns ihr ruhig nähern bleibt sie und lässt sich streicheln. Wenn ich nach Hause komme, hüpft sie rum und wedelt mit dem Schwänzchen. Salvada taut richtig auf und geht gern spazieren. Auch beim Autofahren hat sie keine Probleme. Mit den anderen Hunden in unserer Familie versteht sie sich prima, Salvada ist eine ruhige Hündin. Natürlich kommt ihre alte Angst immer wieder durch, etwa bei lauten, ungewohnten Geräuschen erschrickt sie und zuckt zusammen.  Sie sucht dann hinter mir Zuflucht, lässt sich aber beruhigen. Es wird noch länger dauern, bis sie ihre Angst ganz ablegt, aber ich bin sicher, dass wir das mit viel Geduld und Liebe schaffen!  

Wir sind Martina sowie all den anderen Pflegestellen unendlich dankbar für die Zeit und Liebe mit denen sie sich den ausgesetzten, oft traumatisierten Hunden, widmen. Ohne diese Menschen und ihre Hingabe würden wir und die Tiere es nicht schaffen. 

 





Kitty, der Schatz der Woche!

13/09/2011

Alles was wir über Kitty berichten können ist nur positiv. Sie ist eine Traumhündin und verdient es nicht länger bei uns zu leben ... Kitty ist mit 5 Monaten im Tierheim angekommen und nun ist sie schon fast 3 Jahre alt ... Kurz nach ihrer Ankunft hat sie leichte Symptome von Leishmaniose gezeigt. Sie wurde behandelt und nun sind ihre Tests (PCR und serologischer Test) beide negativ. Sie ist gesund und fit und wir träumen davon, dass sie uns verlassen kann, denn sie ist wirklich toll.

Kitty ist verträglich und sehr nett zu allen Lebewesen. Sie ist kinderlieb, katzenverträglich und liebt uns Menschen. Sie ist lieb, anhänglich und ausgeglichen, hat Geduld, ist ruhig aber auch verspielt. Sie kann im Auto mitfahren, geht gerne an der Leine und alles was wir von ihr wissen ist gut. Kitty ist brav, gehorsam, intelligent, problemlos, einfach und sehr, sehr dankbar ... Ihre Augen sind sehr expressiv und sie strahlen wenn wir ein bisschen Zeit mit ihr verbringen. Wir suchen eine liebevolle Familie für Kitty. Menschen mit oder ohne Kinder, mit oder ohne Katzen, mit oder ohne andere Hunde ... sie wird alles mögen und sich innerhalb von ein paar Stunden in ihrer neuen Umgebung einleben. Wir kennen Kitty sehr gut und wir lieben sie, weil sie eine wunderbare Hündin ist, die einen schönen Platz verdient und wir sind hundertprozentig sicher, dass die Person die Sie adoptiert nicht enttäuscht sondern sehr glücklich werden wird.        

 

 

 





News von Pachá :-)

22/08/2011

Liebe Monica,

Ihr braucht Euch um Pachá keine Sorgen zu machen, sie ist ein wirklich tolles und sehr pfiffiges Mädchen. Ich habe schon bemerkt, daß jede kleine Änderung für sie sehr schwierig ist. Trotzdem war es für sie die beste Entscheidung aus dem Tierheim rauszukommen, denn jetzt ist sie gezwungen dazuzulernen, und das wird ihr Leben bereichern und schön machen. Und weisst Du was? Sie hat schon damit angefangen, Pachá ist ein schlaues Mädchen. Heute Morgen ist sie mit mir und meinen Hunden 1 Stunde spazieren gelaufen. Ich befestigte an ihrem Hundegeschirr eine sehr lange Schleppleine und bin einfach losgelaufen. Sie ist zwar ängstlich, aber ihre Angst uns zu verlieren ist noch viel größer, deshalb lief sie uns immer schön hinterher. Anfangs noch etwas schüchtern, dann merkte man ihr aber an, daß sie zusehends sicherer wurde, sie hatte Spass frei zu sein und mit uns durch die Wiesen zu laufen, die Hunde haben gemeinsam Gras gefressen und irgendwie hatte ich das Gefühl, jetzt spürt sie ein bißchen, daß alles gut ist. Ich musste so lachen, einige Male überholte sie mich sogar beim Laufen, das war auch für mich ein sehr schönes Gefühl, weil ich jetzt weiß, daß ihr das sehr gut tut, sie liebt es draussen zu sein und spazieren zu gehen. Sie frisst auch gut und heute hat sie ein schönes festes Häufchen gemacht. Heute Mittag hat sie sich sogar mal kurz getraut auf einen Sessel im Wohnzimmer zu springen, sie beginnt schon auszutesten, was man hier alles darf. Die kleine Maus wird mal eine ganz tolle und dankbare Hündin werden, schneller als wir alle denken :-) Morgen werde ich versuchen ein paar schöne Fotos zu machen.

Liebe Grüße an alle Tierheim-Mitarbeiter, ich werde auf die kleine Pachá sehr gut aufpassen und bald auch schöne Fotos senden, damit Ihr sehen könnt, wie gut es ihr geht.

Dir liebe Monica ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße Birgit... und natürlich auch von Pachá   (30.7.11)

 

Hallo Ihr Lieben,

ich habe gestern unsere Angstmaus Pachá in Bildern festgehalten, damit Ihr seht, welch pfiffiges Mäuschen sie eigentlich ist... eine richtig kleine Persönlichkeit, die sofort verstanden hat nach dem Glück zu greifen... unglaublich gut die Kleine :-) Monica, Dir und den Tierheimmitarbeitern mache ich bestimmt eine riesige Freude damit, denn ich glaube fast niemand hat damit gerechnet, daß Pachá nur 2 Tage nach ihrer Ankunft aus Spanien so eine tolle Entwicklung nimmt. Wenn sie in den nächsten Tagen stabil bleiben sollte, wäre sie dann auch schon stubenrein, toll oder?

Heute wollte ich ihr eine faltbare Transportbox kaufen, damit sie sich auch mal wie in eine Höhle zurückziehen kann, ich glaube das Geld kann ich mir jetzt doch sparen, denn sie hat die letzte Nacht zusammen mit Perla bei mir im Bett verbracht... da liegt sie jetzt gerade schon wieder :-)

Liebe Grüße Birgit  (1.8.11)

Hier ein Paar Videos von Pachá aus Deutschland (nahe Kehl): 

 





Nina, Hündin der Woche!

03/08/2011

Nun ist die Zeit gekommen um ein bischen über Robert’s Schwester Nina zu erzählen.

Nina ist zusammen mit Robert ins Tierheim gekommen. Das war im Winter 2008, also vor dreieinhalb Jahren. Als Nina angekommen ist, ist uns schnell aufgefallen das sie eine sehr intelligente Hündin mit einer ganz originellen Farbe ist. Nina hat sich schnell an das Leben bei uns gewöhnt und akzeptiert die Zwingeranlage ohne Probleme. Die ersten Monate haben wir gedacht, dass sie sich ein bischen dominant gegenüber den anderen Hündinnen verhält. Das hat sich allerdings nicht bestätigt, denn sie wohnt im unbeobachteten Rudel des Hauptgeheges mit anderen grossen Hündinnen zusammen und es herrscht Ruhe. Dazu ist sie auch noch nett zu den kleinen Hündinnen. Nina ist so brav und verträglich, dass sie heute mit Hündinnen oder Rüden jeden Alters leben kann ... dazu freuen wir uns zu berichten, dass Nina katzenverträglich ist und ein sehr angenehmes Wesen hat.Zu den Menschen ist Nina sehr lieb und freundlich. Sie ist sehr gehorsam und äusserst intelligent. Sie hat viel Spass beim Spazierengehen und ist wirklich dankbar wenn man einige Minuten mit ihr läuft oder wenn man ein bisschen mit ihr schmust. An der Leine zu laufen ist kein Problem für sie. Unsere Nina hat sich zu einer Traumhündin entwickelt. Nochdazu hat sie ein wunderschönes Fell ... wie "Silber".

Nina war früher Leishmaniose positiv. Heute zeigt sie keine Symptome und die Krankheit ist vollkommen unter Kontrolle.   Wir wünschen Nina viel Glück und dass sie eine Familie kennenlernen darf, die ihr zeigt wie wunderschön das Leben ausserhalb des Tierheims ist und sie es geniessen lässt. Wir hoffen Nina hat bald Glück! Und vielleicht hat diese kleine Werbung ja Erfolg und bringt Nina in die Freiheit und in eine tollen Familie.

 





Robert, der Bruder von Nina IST RESERVIERT!!!

03/08/2011

Robert wartet schon lange bei uns im Tierheim auf seine Menschen. Er ist im Jahr 2008 angekommen und alle unsere Besucher sind immer ganz begeistert von ihm. "Wie lieb!", "Wie hübsch!", "Was für ein wunderbarer Kerl!"... Alle benutzen dieselben Adjektive. Alle verlieben sich in ihn, aber bis jetzt hat Robert seinen Menschen noch nicht gefunden und lebt schon seit drei Jahren im Tierheim.

Niemand fragt nach ihm und das können wir gar nicht verstehen. Irgendwann wird seine Zeit kommen ... das möchten wir auf jeden Fall glauben. Robert benimmt sich prima. Ein ganzes Jahr lang hat er zusammen mit seiner Schwester Nina hinter der Müllkippe gelebt. Nach dieser langen Zeit haben wir die Beiden zum Hauptgehege gebracht. Dort ist es besser für Robert. Er sieht mehr Leute und wohnt in einem grösseren Rudel. Im Rudel der grossen Hunde im Hauptgehege vom Tierheim. Leider wurde dort ein neuer Zaun gebaut und dadurch wird dieses Rudel von uns ein bisschen weniger gestreichelt als zuvor, aber trotzdem ist es kein schlechter Platz. Es ist der Platz an dem wir einige der grossen Hunde behalten. Hier handelt es sich um ausgeglichene Hunde, denen wir vertrauen ... Robert ist einer von diesen Hunden! Er ist ein Traumhund ... ein Hund ohne Macken, total problemlos und ganz, ganz lieb und verträglich. Er ist gesund nachdem wir ihn gegen Leishmaniose behandelt haben. Es geht ihm prima, aber er ist nicht mehr so zufrieden, denn er ist müde von diesen Gittern und davon nur einmal im Monat spazieren zu gehen. Er liegt oft gelangweilt da, ganz geduldig.

Robert kommt uns immernoch begrüssen, er schaut uns mit diesen wunderschönen honigfarbenen Augen an. Er fühlt bestimmt, dass wir an ihn denken ... dass er nicht vergessen ist ... und er ist uns dafür sehr dankbar!

  

 





PODENCOLIEBE

11/07/2011

Bàrbara ist 13 Jahre alt. Sie und ihre Mutter Dolors kommen fast immer am Samstag uns mit den Hunde zu helfen. Bàrbaras Familie hat unseren Yak Sandrito, jezt Jacky, adoptiert und alle lieben ihn unendlich... Bàrbara hat diesen lieben Brief für Euch alle geschrieben. Hier die originale Version von Bàrbara auf Englisch:  

My name is Barbara and I am 13 years old and I help in Castellbisbal kennel for 2 years. At home we are 4: my parents, my brother and me. In addition we have a cat, Indi, 17 years old, a dog, Jacky, and Lucas, a three-legged cat who is in temporary shelter while they are looking for a family for him. We also have two parakeets and a turtle. I met Jacky at the kennel; we always tried to take him out for a walk through the countryside. When he was not closed-up in his cage he was all the time asking us for care. Truth be told, sometimes he was irritant. One day my brother came with us, and because he is a little afraid of dogs we installed him on the operating table and we placed Jacky on his lap and instructed him to mime and care the dog while we cleaned up the room. It was the perfect solution; Victor fell in love with Jacky. We only had to convince our father. That was no problem ... this was just a year ago. The first weeks were not easy. Jacky was afraid to left alone again. He was afraid of many noises, screams ... When we opened a can of beer he ran away. It was impossible to have a quiet walk with him. At home he walked all time behind us. He needed love, love and more love. It is a lovely dog, he is very patient and very sweet He is patient with cats, he respects and looks after Indi, our old cat, and he plays with Lucas, but always with care. I can easily brush his teeth with an old toothbrush, my menthol tooth pasta and fluor. I started to clean his teeth one day when I was bored. Sometimes I think he his my doll I am a guitar student, that’s why take care about my nails and fingers. One day I was fixing my nails, he was next to me and half jokingly half seriously I started to clean and fix his nails, including my nail-hardener, both on its front and rear paws. He loves being relaxed at home, sleep on the sofa or sunbathing in the garden, the routine of walks ... (4 rides a day). During the night he sleeps in bed with us. One of our favourite games is the "kissing contest": the winner is the one who kisses faster. It is difficult to win it. He is intelligent, knows what he can and what he can not do. He is very clean, most like a cat. He suffers a lot when someone is nervous or cries, he suffers when my father watches a football game on TV. We verified that he adored human babies, he takes care of them. He is also happy when he meets puppies or older dogs. And with cats.... he wants to be friends with all cats he meet. He can’t play ball, but likes to play running through the garden. He is a quiet dog, he barks only when it is very, very happy Gradually he lost his fear and now he is so far that he walks like if he is the king of the neighbourhood. The “PODENCO’s” are an unknown dog breed, just know and appreciated by local Spanish hunters as a fine hunter-dog. They are not “fashion” dogs. I can see it every day on my walks, lots of bloody dog-owners think our dog is a “low-class” dog, and do not accept their dog plays with Jacky. If they knew the truth! ... I prefer a thousand times my super-dog, he is the most handsome and loving dog of all the dogs in the world.     

Ruhe...      

 Maniküre 

Familie   

 

Marín, Max, Spike und Fresno träumen dass sie auch soviel Glück wie Jacky irgendwann haben werden!

 





KARMA SUCHT PATEN !

20/06/2011

Vielleicht erinnern Sie sich an Karma:                                              http://salvemanimalsacatalunya.blogspot.com/2009/10/die-gutserhunde.html    http://salvemanimalsacatalunya.blogspot.com/2009/11/zeus-und-karma.html  http://salvemanimalsacatalunya.blogspot.com/2010/01/wir-denken-karma-mochte-nicht-sterben.html

Karma hat ca. anderthalb Jahre bei uns im Tierheim gelebt. Das Unglaubliche ist ... er "hätte eigentlich sterben müssen", aber er lebt noch! Als Karma bei uns angekommen ist haben wir viele Analysen und Untersuchungen bei ihm durchgeführt. Sein Herz war so gross wie ein Tennisball oder sogar noch grösser. Seine Leber geht von einer Seite zur anderen, sie ist riesig! In seinem Bauch hatte sich hin und wieder wiederholt Flüssigkeit angesammelt. Noch dazu war er sehr, sehr schüchtern und die Welt war ihm nicht wichtig. Alles was er wollte waren seine zwei Hundekollegen Nirvana und Om (die beiden könnten auch seine Eltern oder Geschwister sein, wer weiss). Aus diesem Grund hatten wir beschlossen Karma zu behalten bis er stirbt, denn wir Menschen waren ihm nicht wichtig und er fühlte sich nur mit seinen zwei Hundekollegen wohl. Wirklich alles andere war dieser armen Hundeseele egal ... das war Karma als wir ihn kennengelernt haben. Langsam sind die Monate vergangen und mit dem täglichen Medikamentencocktail konnte Karma gut leben ... allerdings im Zwinger oder im Gehege, was ja sowieso schon nicht schön ist, aber besonders nicht für so einen kranken Hund der nichts von der Welt wissen möchte. 

Eines Tages wurde dann Om vermittelt. Karma und Nirvana sind geblieben und einige Monate später haben wir dann bemerkt, dass Karma nicht mehr der hyperschüchterne Hund vom Anfang war. Ungefähr zur gleichen Zeit haben wir von einer guten Freundin in Deutschland das Angebot bekommen, dass Karma bei ihr leben könnte bis er stirbt! Wir haben das Angebot akzeptiert und Karma ist nach Deutschland gereist. Nun wohnt er in einem kleinen Rudel und es geht ihm, seinen Gesundheitsproblemen entsprechend, gut! Allerdings müssen wir Karma ungefähr alle drei Monate seine Medikamente schicken. Es handelt sich um sieben verschiedene Wirkstoffe, die wir kaufen und unserer Freundin in Deutschland schicken müssen. Das sind Produkte für das Herz und für die Leber. Die Pflegestelle bezahlt gerne das spezielle Futter für Karma und wir besorgen die Medikamente ... so haben wir alles von Anfang an organisiert. Deswegen würden wir uns freuen, wenn wir Paten für Karma finden könnten, die uns mit den Kosten von den Medikamenten helfen.

Falls irgendjemand helfen kann, bitte schicken Sie uns das folgende Formular ausgefüllt zu:  http://www.tierrettung-in-katalonien.org/cgi-data/formmanager_kontakt.php                                              

Herzlichen Dank im Namen von Karma!





Copi, Hund der Woche!

06/06/2011

Copi ist ein ganz lieber Hund ... und er tut uns sehr Leid, denn er wartet schon seit vielen Monaten auf eine Adoption. In dieser Zeit haben wir ihn sehr gut kennen gelernt und viel mit ihm gearbeitet. Nach der Augen-OP kann Copi zwar besser sehen, aber seine Äuglein brauchen mehrmals täglich verschiedene Augentropfen und zwar für immer.

Die Pflegestelle, in der er das Postoperatorium verbracht hat, ist nicht mehr bereit ihn zu behalten und aus diesem Grund ist Copi wieder bei uns im Tierheim. Wir geben unser Bestes, ihm regelmässig die Tropfen und die Salben in die Augen zu geben bzw. aufzutragen, aber fuer uns, mit so vielen pflegebedürftigen Hunden und Katzen, ist es schwierig ein perfektes Behandlungsprogramm zu befolgen ... und leider sind Copi’s Augen in letzter Zeit ab und zu wieder entzündet. Wir machen aber weiter und Copi bekommt all die Produkte die er benötigt.

Copi ist ein anhänglicher Kerl! Er würde am Liebsten den ganzen Tag spielen und mit uns schmusen. Er folgt Irene überall hin, denn für ihn ist sie seine Mama. Mit seinen Artgenossen hat er keinerlei Probleme. Im ganzen Rudel gibt es nur einen Hund den Copi nicht mag, aber das finden wir in Ordnung, denn dies beruht auf Gegenseitigkeit und der andere Hund mag Copi auch nicht (hihihi!).

Für Copi suchen wir Menschen mit Erfahrung und mit der Bereitschaft, ihm für den Rest seines Lebens, die Augentropfen zu geben. Wir suchen eine liebevolle Familie für diesen armen Hund, der bis jetzt kein Glück gehabt hat. Copi ist sehr intelligent und lieb und er wird seiner neuen Familie viel Freude bringen.

Copis neue Videos findet man hier: http://www.tierrettung-in-katalonien.org/?q=detail&id=148

 

 





Helix: Hund der Woche

17/05/2011

Helix ist im September 2009 mit einem anderen Rüden ins Tierheim gekommen. Sein Freund wurde relativ schnell vermittelt, aber für Helix hat sich niemand interessiert. Uns tut das sehr Leid und wir können es auch gar nicht verstehen, denn Helix ist ein ganz problemloser Hund.   Er ist ein lustiger mittelgrosser Rüde, mit einem einfachen und verträglichen Wesen. In der ganzen Zeit die er nun bei uns ist, hat er uns keinerlei Sorgen bereitet. Er versteht sich mit den anderen Hunden und ist Menschen und Kindern gegenüber lieb und verschmust. Helix ist vollkommen gesund. Wir mussten ihn nie wegen irgendetwas behandeln. Nicht einmal eine grosse Blutanalyse war notwendig, da er vollkommen gesund aussieht und nie auch nur eine Wunde, Durchfall oder ähnliches gehabt hat. Es ist immer alles in bester Ordnung.   Mittlerweile hat Helix resigniert. Er liegt in seinem Zwinger, schaut durch die Gitter und gibt keinen Laut mehr von sich. Früher hat er unsere Aufmerksamkeit mit seinen Äuglein gesucht. Er sprang und bellte ein bisschen, so nach dem Motto: "Hey! Ich bin hier! Bitte, bitte, bitte nimmst Du mich auf eine kleine Runde mit spazieren?!" ... Nun ist er müde von all diesen vergeblichen Versuchen. Niemand geht mit ihm spazieren, denn Helix ist ein netter Hund ohne Probleme und man kümmert sich doch am ehesten um die Hunde, die „Probleme“ bzw. die es am nötigsten haben ... Tja, und Helix ist fit. Es geht ihm prima, also warum sollte er spazierengehen müssen ... Doch auch diese Art von Hunden, die die alles ertragen ohne negativ aufzufallen, brauchen eine Familie sowie unsere Liebe und Aufmerksamkeit. Aber wir hier im Tierheim sind nur ein paar wenige Menschen und können nicht mehr machen.   Helix soll nicht länger „unsichtbar“ bleiben ... durch diese kleine Werbung möchten wir, dass man ihn kennenlernt. Er ist zu lange vergessen worden ... aber er ist da!!!  

Wer hat ein Herz für diesen tollen Hund?    

 

 

 





Hunde der Woche: Jeffren und Adriano

09/05/2011

 Jeffren und Adriano sind zwei wunderhübsche Welpen, die wir sehr lieben, weil sie so brav sind und uns leid tun!

Sie sind als kleine Welpen bei uns gelandet und sind im Tierheim groß geworden... sie waren nicht so schön als sie angekommen sind, ihr Fell war hässlich und "trocken", ihre  Gesichtchen und Äuglein waren traurig. Einige andere Welpen wurden adoptiert oder haben Pflegestelle bekommen, aber diese Zwei nicht: sie sind einfach bei uns geblieben. Bis jetzt niemand hat sie gewollt oder die Menschen haben andere Welpen gefunden, die Ihnen mehr leid getan haben...  

Inzwischen sind Jeffren und Adriano echt schöne und hübsche Jungs, sie haben ein glänzendes Fell, sie sind  troz dem billigen Futter im Tierheim sehr gut gewachsen, sind super verträglich, gehorsam, ausgeglichen und problemlos. Und ganz gesund sind sie auch. Beide Brüder spielen mit den anderen Welpen und auch mit den erwachsenen Hunde sehr gerne, sie verstehen sich mit überhaupt allen anderen Hunde und sie mögen uns Menschen sehr!  Wir sind sicher, wer einen dieser Hunde adoptiert, wird nicht enttäuscht werden...

Bitte helfen Sie uns diesen zwei Goldstücke eine Chance zu geben, weit weg von den Gitter im Tierheim!       

 

  





Die Katzenstation von Castellbisbal

01/05/2011

Im Jahr 2002 hat das Rathaus von Castellbisbal eine Tötungstation bauen lassen. Diese Tötungsstation ist später unser Tierheim geworden, in dem viele Hunde untergebracht sind. Aber für die ausgesetzten Katzen sowie die die sich verlaufen hatten und auch für die Strassenkatzen gab es keine Anlage und wir mussten sie entweder in Pflegestellen geben oder sie auf einem privaten Dach unterbringen. 2008 und 2009 durften wir dann ein ganzes Haus für die Katzen benutzen. Die Besitzer waren so unglaublich lieb und haben uns erlaubt die Katzen dort zu halten. Das war der reine Luxus! Aber fast alles kommt zu einem Ende ... unser Katzenpalast machte zu (http://salvemanimalsacatalunya.blogspot.com/2009/09/unser-katzenpalast-macht-zu.html) und wir mussten für die Katzen eine neue Bleibe suchen. Wir haben das Problem dann den Menschen im Rathaus erklärt und ENDLICH haben sie uns eine praktische und billige Art von Katzenstation gekauft: es sind 3+1 Baucontainer mit Strom und Wasser. Dort können wir bis zu ca. 40 Katzen unterbringen und uns noch dazu direkt vor Ort um die Katzenkolonie kümmern! Die Katzen haben es sehr gut bei uns! Zum Glück sind es zur Zeit nur Wenige und sie wohnen wirklich super dort. Unsere Katzenfreunde Antonio und Juan haben "Häuschen" aus Holz für sie gebaut und zusätzlich bekommen sie die alten Tunnel und Spielzeuge von unseren Katzen die in der Vermittlung sind (hihihi! Das nennt man "recycling"!). Einige von diesen Katzen sind schon von Anfang an bei uns. Bei dem Rest handelt es sich um Katzen, bei denen wir es leider nicht schaffen sie zu zähmen ... Diese Katzen haben dann eine weitere Möglichkeit und wohnen draussen. Da sie den Ort schon kennen bleiben sie dort und haben grundsätzlich kein Bedürfnis wegzulaufen! Wir finden unsere Katzenstation wirklich super! Klar ... nichts ist perfekt und ab und zu verlieren wir auch Katzen. Sie sterben oder werden, da die Strasse sehr nah ist, angefahren. Trotzdem ist es ein guter Platz und wir sind stolz darauf!    





Frische Luft!

08/04/2011

Willkommen auf unserer neuen Website! Wir fangen neue Zeiten mit Lust und viel Hoffnung an, und wir wuenschen uns viele erfolgreiche Vermittlungen, viele neue Freunde zu machen und dass die Alte uns nicht vergessen.  

Mit Liebe,

Ihres SAC-Team und die ganze Tiere





Warum ein Tier aus Spanien

23/03/2011

Bilder sagen mehr als tausend Worte:
http://crueltyinspain.webnode.com

nur für starke Nerven Bitte besucht diese Seiten ohne kleine Kinder!



Delfinmassaker in Japan

29/10/2009
In Japan finden jedes Jahr grausame Treibjagden auf Delfine statt. Die Tiere werden noch im Meer getötet und ihr Blut färbt das Wasser rot.

Durch den Film "Die Bucht" konnte die japanische Regierung bereits dazu bewegt werden, das Delfinmassaker in diesem Jahr weitestgehend ausfallen zu lassen. Nun soll der japanische Botschafter in Berlin aufgefordert werden, sich für ein vollständiges Verbot einzusetzen. Bitte hilf auch du, indem du die Petition der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt unterzeichnest:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-aktiv/petitionen/die-bucht
Vielen Dank!



Projekt "Los Guardianes - Die Wächter" abgeschlossen

26/09/2009
Mit Freude können wir berichten, dass das Rathaus von Olesa de Montserrat seit September 2009 nicht mehr auf die Los Guardianes zurückgreift. Sie haben einen neuen Vertrag mit dem Tierheim Òdena, das sehr gut arbeitet. Zudem sind es Tierschutzkollegen von uns! Thema erledigt!

Mehr zum Hintergrund unter
http://www.tierrettung-in-katalonien.org/tipps/projekte/projekt_los.html




EU-Parlament verrät Tierschutz

07/05/2009
Quelle www.aerzte-gegen-tierversuche.de: "Bei der heutigen Abstimmung über die Neufassung der Tierversuchsrichtlinie hat das EU-Parlament deutliche Verschlechterungen beschlossen. Der Verein Ärzte gegen Tierversuche wirft den Volksvertretern "Verrat an den Tieren" vor. Zum Pressebericht...
Macht mit beim virtuellen Marsch "Verbannen Sie Tierversuche in die Vergangenheit"!



Petition gegen die Tötung von Galgos in der EU

25/02/2009
Die Abordnung von Sevilla subventioniert die Misshandlungen an Tieren.
(von ASANDA)

Anleitung:

Bitte füllt das Formular mit euren Daten aus uns sendet die Petition ab. Im Feld "Kommentare" könnt ihr eure Meinung an die Empfänger kundtun.

Die einzigen Daten, die öffentlich gemacht werden, sind: Name, Stadt, Land und der persönliche Kommentar. Die Nachricht, die die Empfänger bekommen, besteht aus dem Text der Petition mit euren Namen, Stadt, Land und euren Kommentaren.

Vielen Dank für eure Mithilfe!

Empfänger:


Amt für die Bürger (Diputación de Sevilla)
Kultur und Sport (Diputación de Sevilla)
Sport (Diputación de Sevilla)
Abordnung de Sevilla
Präsidentschaft der Abgeordneten von Sevilla
Institutionale Beziehungen (Diputación de Sevilla)

Petition:

Wir machen Gebrauch von dem Gesetz 4/2001, das dem Bürger das Recht gibt, eine Petition zu lancieren, die an den Präsidenten der Abgeordneten von Sevilla gerichtet ist. Die Petition ist nötig, da die Abgeordneten Werbung für die Jagd auf Galgos im Freien und die Galgo-Rennen subventionieren wollen.

Für uns sind solche Aktivitäten Tierquälerei, die außerdem schreckliche Konsequenzen für die Galgos haben wird, sobald sie sich nicht mehr für die Jagd oder das Rennen eignen.

Hier könnt ihr mitmachen!



Hund vermisst - Was tun?

09/02/2009
Wir bedanken uns bei der "Tierhilfe verbindet", die eine sehr hilfreiche To-Do-Liste für den Fall entlaufener Hunde erstellt hat.

Hier geht's zum Download der pdf-Datei: Hund vermisst.



Transportboxen dringend benötigt

29/12/2008
Die Boxen sind äußerst wichtig für unsere Hunde, denn ohne sie könnten sie nicht in die Freiheit reisen. Jedes Jahr kaufen wir Boxen und jedes Jahr gehen viele entweder verloren oder sie kommen mit der falschen Tür zurück oder werden unterwegs zerbrochen und sind nicht mehr reparabel... Es ist sehr schade, weil sie so teuer sind!

Wir suchen immer nach der günstigsten Art, um Neue zu kaufen - 2. Hand oder gespendet - doch oft ist es nicht genug... Manchmal führen wir mit anderen befreundeten Tierschutzorganisationen Rettungsaktionen durch und oft merken wir in letzter Minute, dass unsere Boxen nicht reichen. Dann muss man sich beeilen, um schnelle Lösungen zu finden, die nicht zu teuer werden.

Na ja, so ist es... Und deswegen bitten wir euch: Wenn ihr eine alte Box habt, die ihr nicht mehr benutzen werdet, oder wenn ihr uns mit Geldspenden unterstützen möchtet, dann spendet bitte mit Boxen oder für die Boxen.

Vielen herzlichen Dank!